Camäléon

Le journal en ligne des élèves du Lycée Franco-Allemand de Sarrebruck

Le shopping, superflu ou indispensable ?

Kleidung
Foto: ruediger_schoen / pixabay

Chaque année, selon les estimations de la Fondation Ellen MacArthur Foundation, l’industrie textile émet environ 1,2 milliard de tonnes de CO₂. Le Parlement européen avance le chiffre de 10 % des émissions mondiales de ce gaz à effet de serre, soit plus que l’aviation internationale et la navigation maritime réunies. (la suite en allemand)

Wir haben vor diesem Hintergrund bei 30 DFG-Schüler*innen verschiedene Meinungen und Perspektiven über das Kaufen von Kleidung gesammelt. Zu welchem Anlass, wie oft und zu welchen Preis gehen sie shoppen?

Erstmal haben wir die Schüler*innen gefragt, wie viel Kleidung sie besitzen. Hier waren die Antworten geteilt: zwar geben viele an, es nur beim Nötigsten zu belassen, die Mehrheit besitzt aber Kleidung im Überfluss, teilweise schon über 150 Kleidungsstücke. Dies zeigt sich ebenfalls an der Einkaufshäufigkeit der 30 befragten Teilnehmer*innen unserer Umfrage: die Mehrheit kauft « sehr oft » Kleidung ein.

Doch worauf achten die Leute beim Einkaufen? Hier spielt der Preis für viele die wichtigste Rolle, die Optik ist zweitrangig und anschließend kommt die Qualität. Unter allen Optionen hat nur eine Person für die Nachhaltigkeit als wichtigstes Einkaufskriterium gestimmt.

Die befragten Personen meinten, sie wären bereit, bis zu 10 Euro mehr für Nachhaltigkeit auszugeben. Ein paar Personen haben sich sogar zu 10-20 Euro mehr bereit erklärt und zwei Befragte für mehr als 20 Euro. Es ist aber nur eine hypothetische Frage, deswegen ist es wahrscheinlich, dass diese Einstellung nicht ind ie Tat umgesetzt wird.

Zu guter Letzt haben wir noch Kleidungsetiketten angesprochen. Jede befragte Person meinte, sie wünsche sich transparentere Kleidungsetiketten, um ethischere Kaufentscheidungen zu treffen. Eine Person äußerte dennoch Bedenken diesbezüglich: « Aber nicht, wenn die Unternehmen davon profitieren, indem sie Greenwashing betreiben ». Greenwashing ist nämlich eine Form des Marketings, bei der Konsumenten versichert wird, dass ein Produkt unter ethisch korrekten Bedingungen hergestellt wurde, damit sie zum Kauf motiviert werden, obwohl dies nicht unbedingt der Fall ist.

Insgesamt zeigt die Umfrage, dass die meisten befragten Kund*innen insbesondere auf einen niedrigen Preis achten, und nicht zwingend viel Wert auf die Nachhaltigkeit legen. Viele Shopper*innen der Umfrage gehen mit der Mode. Zwar behauptet die Mehrheit, dass sie bereit wäre, mehr für Nachhaltigkeit zu investieren, jedoch ist dies nur bei einer Person das wichtigste Auswahlskriterium für ihre Kleidung.

Vielleicht scheint nachhaltige Kleidung von guter Qualität teurer als andere zu sein, im Nachhinein kann man sie aber länger behalten. Zudem bezahlen wir alle die Rechnung für nicht-nachhaltige Produkte.

Alice Colin
Timo Poetsch

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