Im Wartesaal mit Smartboard und Tischestapel: Videokonferenz mit Brüssel

Skype-Konferenz mit Brüssel

Fotomontage (Originalfotos: Lubomir Mihalik & ElisaRiva / pixabay.com)

Für den Vormittag des 24. März war für einige Mitglieder der Camäléon-Redaktion eine Skype-Videokonferenz mit dem Lycée Français in Brüssel geplant. Wir waren eingeladen im Rahmen eines dortigen Medien-Thementages, per Direktschaltung über unsere eigene Erfahrung mit Podcasts zu sprechen.

Hier im chronologischen Ablauf die nervenaufreibende Aktion mit all ihren Widrigkeiten:

Erste große Pause: Wir, Marie, Francesco und Simon sowie unsere Betreuungslehrer Madame Reysset und Herr Pfefferle kommen voller Optimismus vor dem Smartboard des CDI im DFG-Untergeschoss zusammen.

9:40-10:50: Wir fangen an, uns auf unseren Auftritt um 11:35 vorzubereiten. Wir bauen Tische und Stühle im hinteren Saalbereich zu einer Wand zusammen, um daran ein Banner des DFG aufzuhängen. Dieses soll bei der Live-Schaltung im Hintergrund unseres Videbilds zu sehen sein. Außerdem richten wir Skype ein und üben unsere Rede-Parts zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Steigerung des Selbstvertrauens durch das Produzieren unserer eigenen Podcasts.

11:20: Langsam werden wir ungeduldig, und zählen schon die Minuten bis zu unserem Auftritt.

11:35: Der Skype-Anruf aus Brüssel lässt auf sich warten.

12:00: Wir versuchen vergeblich Verantwortliche in Brüssel telefonisch und über Skype-Direktnachricht zu erreichen. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt und wir bekommen Mittagessenshunger.

12:10: Endlich werden wir angerufen, doch die Übertragungsqualität ist längst nicht optimal. Nicht alle Moderatorenfragen aus Brüssel sind einwandfrei zu verstehen. Außerdem wird unsere Redezeit wegen des Zeitrückstands deutlich verkürzt, sodass wir längst nicht alle vorbereiteten Aspekte im Gespräch nennen können. Schneller als uns lieb ist, wird die Verbindung wieder gekappt. Leichte Frustration macht sich breit.

12.30: Die Aufräumarbeiten im CDI sind beendet – der Hunger bleibt. Also verbinden wir das Angenehme mit dem Nützlichen und gehen zu einer abschließenden Diskussion noch Pizza essen.

Im Rückblick stelle ich fest, dass es eigentlich lustig war, und nicht so langweilig, wie ich es mir vorgestellt habe – als ein endloses Gerede. Obwohl wir zwar einige Mühen auf uns genommen hatten und nicht ganz auf unsere Kosten kamen, war es ganz nett. So kann man ein paar Schulstunden auch verbringen!

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