Frieden machen, wie geht das überhaupt?

Peace (source: Pixabay)

Bis vor kurzem gab es im Mehrzweckraum unserer Schule eine interaktive Ausstellung zum Thema Frieden und Friedenserhaltung. Sie war für alle Schüler über Klasse Neun in Begleitung einer Lehrkraft geöffnet.

Was gab es in der Ausstellung eigentlich?

Im Kontext der Kampagne haben die Installateure mehrere Audio-, Video- und Textbeiträge eingerichtet, rund um das Thema Gewaltprävention, Friedenserhaltung und globale Konfliktlösung. Es gab zwei Gruppenspiele, die aufgezeigt haben, welche Hindernisse es auf dem weg zum Frieden gibt und wie man sie überwindet. Zudem gab es noch zwei Karten, an denen man ablesen konnte, wo auf der Welt es Konflikte und UN-Einsatzorte gibt. Außerdem waren noch einige Beiträge und Zitate von Friedensaktivisten, um den Schülern ihre Sichtweise nahezubringen.

Was halten die Lehrer davon?

Ich habe Herrn Uloth nach seiner Meinung und seinem Fazit zu der Ausstellung gefragt, und sie hier festgehalten.

Die Ausstellung war laut ihm eine sinnvolle Bereicherung für die Schüler, da sie auf spielerische und sehr einfache Art das Komplexe Thema erklärt hat, und es simpel vermitteln konnte. Besonders gut fand er den Part zum Einstieg, bei dem sich die Besucher zwischen « eingreifen » und « raushalten » entscheiden mussten, um danach die verzwickten Hintergründe zu entdecken. Dadurch konnte man gut verstehen wie schwer Frieden überhaupt zu erreichen ist. Trotz einiger Kontroverse steht er allerdings hinter der Entscheidung der Macher die Ausstellung nur ab der 9. freizugeben, da er glaubt, dass jüngere Schüler die Thematik nicht verstehen würden.

Ein Verbesserungsansatz wäre für ihn zum Beispiel, die Laufzeit der zahlreichen Videos anzuzeigen, um die Zeit besser einzuteilen. Ein Problem mit der Ausstellung war für ihn, dass sämtliche Beiträge auf Deutsch waren und deshalb die frankophonen Schüler etwas auf dem Schlauch standen.

Trotzdem würde er die Ausstellung noch einmal besuchen, wenn er die Möglichkeit dazu hätte.

Meine Persönliche Meinung:

Ich persönlich fand, dass die Ausstellung als ganzes sehr interessant und sehenswert war. Aber, obwohl ich einiges lernen konnte, denke ich, dass der Ansatz, der verfolgt wurde, zu optimistisch und naiv erschien. Ich fürchte, dass die Ernsthaftigkeit der Angelegenheit unter der simplen Darstellung etwas gelitten hat.

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