JOMI am DFG: Zwischen Krieg und Frieden

JOMI am DFG: Die Deutsch-Französische Freundschaft

Foto: Max Ernst

Auf der Bühne stehen zwei Flaggen: Links die deutsche, rechts die französische. In der Mitte steht ein gelber Balken mit schwarzen Streifen. Plötzlich wird die Person auf der Bühne zum Soldaten; er zieht einen Helm auf. Der Soldat legt den Balken mit den Streifen auf zwei Ständer. Dadurch ist eine Grenze da. Er schießt um sich, er wird getroffen.

Dargestellt wurde diese Szene von JOMI. Der bekannte Pantomime, ehemaliger Schüler des weltberühmten Pantomimen Marcel Marceau, war im Juli am Deutsch-Französischen Gymnasium in Saarbrücken. Im Theatersaal stellte er sein neues Programm « die deutsch-französische Freundschaft – l´amitié franco-allemande » vor.

Nach kurzer Zeit bekommt Jomi wieder einen Anruf. Daraufhin öffnet er die Grenze; ein Regenbogen erscheint. Jomi zeigt, wie sich die französischen und deutschen Soldaten kennenlernen, wenn gerade kein Krieg ist. Sie essen und trinken zusammen.

JOMI erzählt mit viel pantomimischem Talent die Geschichte der Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich. Er stellt die Situation an der Grenze dar: Von Menschen nahe der Grenze, die zusammen essen und trinken, und sich unterhalten, wenn gerade Frieden ist. Aber auch von Menschen, die auf Befehl die Grenze schließen, Waffen zücken und andere erschießen. Von Soldaten, die erst nach dem Krieg merken, dass sie gerade einen Menschen, mit dem sie in Zeiten des Friedens befreundet waren, erschossen haben, nur weil er « Deutscher » oder « Franzose » war.

JOMI erzählt die Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich. Eine Geschichte von Feindschaft und Freundschaft. Hier ein paar Impressionen:

Fotos: Julian Bidot & Max Ernst

Pantomime JOMI – Die Poesie der Stille

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