Peter Pan – Der Kinderdieb

Peter Pan
Peter Pan in der Version von Gerald Brom (Foto: K. Weidle)

Wenn man Peter Pan hört, denkt man sofort an einen rothaarigen Jungen mit grünen Kleidern und einem kleinen Messer, der mit einem Haufen Kinder im Nimmerland gegen Piraten kämpft. So hat ihn zumindest der schottische Schriftsteller James Matthew Barrie im Jahr 1904 erdacht.

Erst viele Jahre später – im Jahr 1953 – wurde die Figur mit dem Disney-Kinderfilm weltberühmt.

Im Roman Der Kinderdieb von Gerald Brom aus dem Jahr 2010 wird Peter Pan noch einmal neu erfunden: Hier bleiben Kinder für immer Kinder, während in früheren Versionen die Kinder von Peter Pan auf eine einsame Insel mitgenommen wurden, um ihnen dort den Kampf gegen Piraten beizubringen. Sobald die Kinder jedoch erwachsen waren, wurden diese « ausgejätet » oder einfacher gesagt: umgebracht.

Der Kinderdieb vereint die verschiedenen Persönlichkeiten von Peter Pan. Die Geschichte an sich ist auch sehr spannend. Die Kinder auf der Insel werden niemals alt und die Piraten aus dem Kindermärchen sind zu Fleischfresern mutiert. Das einzige am Buch, was mir nicht gefallen hat, ist, dass im Laufe der Geschichte fast alle sterben.

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