Podiumsdiskussion am DFG zum Deutsch-Französischen Tag

Im Rahmen des Deutsch-Französischen Tages fand an unserer Schule am 22. Januar eine Podiumsdiskussion statt. Geladen waren verschiedene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Hochschule. Thematisiert wurden neben der Rolle der deutsch-französischen Freundschaft auch Fragen und Anregungen der Schüler.

Foto: Kuhn

Eingeladen waren Professor Rainer Hudemann, die Direktorin des Institut Français Saarbrücken Professor Valérie Deshoulières, Staatssekretär im Europaministerium Roland Theis, Bildungsstaatssekretärin Streicher-Clivot, Andreas Bähr von der Deutsch-Französischen Handelskammer und die Vertretung der Jungen Europäischen Föderalisten Caroline Cohen. Herr Anton, Deutsch- und Geschichtslehrer am DFG moderierte die Veranstaltung. Für die Meinungen und Fragen der Schüler war Francesco Zimmermann zuständig.

Roland Theis machte zu Beginn deutlich, dass deutsch-französische Beziehungen keinesfalls eine Selbstverständlichkeit sind. Im weiteren Verlauf wurde das Thema der Sprachen angesprochen. Deshoulières betonte, dass auch von der französischen Seite der Deutschunterricht in der Grenzregion gestärkt werden muss. Theis wies darauf hin, dass die Präsenz des Französischen im öffentlichen Raum gesteigert werden muss, und erwähnte die Frankreich-Strategie der Landesregierung. Die Wichtigkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit betonte unter anderem auch Caroline Cohen, die als stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Europäischen Föderalisten für mehr multilaterale Kooperation warb.

In einem zweiten Teil der Podiumsdiskussion kamen moderierte Meinungen und Fragen der Schüler in die Runde. Die Bemerkung, dass die in Frankreich lebenden Schüler starke Schwierigkeiten haben, mit grenzüberschreitendem ÖPNV zur Schule kommen, sorgte für einen großen Zuspruch. Professor Hudemann betonte, dass der neue Vertrag von Aachen den Weg für mehr Zusammenarbeit in genau solchen Bereichen ebnen soll. Das Thema Umwelt wurde angesprochen, sowie deutsch-französische Alltagsprobleme.

In der Podiumsdiskussion wurde nochmals deutlich, welch wichtige Rolle die Deutsch-Französische Freundschaft in einer Grenzregion spielt, die nicht als selbstverständlich betrachtet werden sollte. Nicht immer gab es so wie heute offene Grenzen und Partnerschaften, egal ob deutsch-französische Studiengänge oder Partnerstädte. Wir hoffen, auch in Zukunft weiterhin von den Vorteilen des Élysée-Vertrags profitieren zu können und näher zusammenrücken, statt uns hinter Grenzen zu verstecken.

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