Faszination Facebook

Facebook – jeder kennt es, 20,54 Millionen Deutsche und 22,4 Franzosen benutzen es; auf der ganzen Welt gibt es sogar über 600 Millionen aktive Nutzer. Was aber macht Facebook oder insgesamt Soziale Netzwerke so faszinierend?

Photo: Alexander Klaus / {a href="http://www.pixelio.de"}pixelio.de{/a}

Erstens ist da natürlich der Aspekt des Sozialen: Über Facebook kann man mit allen seinen Freunden, die dort vertreten sind, kommunizieren – und teilweise auch neue Leute kennenlernen. Und das alles völlig unkompliziert: Entweder man schreibt einfach einen Gruß an die « Pinnwand » des Anderen oder man schickt ihm eine persönliche Nachricht. Durch die Chat-Funktion und die Integration des Video-Chats ist das sogar noch einfacher.

Auch benutzt Facebook eine schlaue Werbestrategie, um neue Benutzer zu bekommen: So ist zum Beispiel ein Link zu Facebook auf fast allen Seiten – auch hier – verfügbar; « getarnt » als « Gefällt mir »- oder « Teilen »-Button. Dadurch hat man irgendwie oft das Gefühl, völlig abgehängt zu sein, wenn man nicht auch Facebook benutzt – mir jedenfalls ging es so.

Und dann ist da natürlich noch der Gruppenzwang: Wenn fast alle anderen Freunde auf Facebook angemeldet sind, will man natürlich auch dazugehören. Und nicht viele schaffen es, sich dauerhaft gegen diesen « Gruppenzwang » zu wehren. Immer öfter gibt es auch von kleineren Firmen oder anderen Einrichtungen gar keine richtige Webseite mehr, sondern nur noch eine Facebook-Page, auf die man ohne Facebook nicht zugreifen kann.

Und warum gerade Facebook? Warum werden so gut wie alle anderen sozialen Netzwerke von ihm abgehängt? Also, natürlich war es eines der ersten und jedenfalls das erste, das wirklich bekannt wurde; und außerdem punktet es dadurch, dass es auf der gesamten Welt genutzt wird – so kann man auch mit Freunden aus anderen Ländern in Verbindung bleiben; was bei anderen (deutschen) Netzwerken wie z.B. Wer-kennt-wen oder SchülerVZ nicht möglich ist. Der einzige ernstzunehmende Konkurrent könnte Googles neustes Netzwerk, Google+, werden, da es in etwa die gleichen Vorraussetzungen besitzt wie Facebook.

Die Zukunft wird zeigen, ob Facebook wirklich so « einzigartig » bleibt, oder ob es mit der Zeit seinen Reiz verliert – so wird heute z.B. von Second Life, was auch mal ähnlich hochgejubelt wurde, überhaupt nicht mehr gesprochen.

Wahrscheinlich steht die nächste revolutionäre Neuerung schon in den Startlöchern, sodass auch Facebook in Vergessenheit gerät…

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