Gähnen im Unterricht? Vergiss es!

Foto: congerdesign / pixabay.com

Das Dalton-Gymnasium der Stadt Alsdorf bietet Schülern der Oberstufe die Möglichkeit, sich ihrem Bio-Schlafrhythmus anzupassen. Es ist ihnen somit freigestellt, ob sie ausschlafen möchten und erst zur 2. Stunde kommen wollen oder direkt zum offiziellen Schulbeginn um 8 Uhr. Dieses Gymnasium in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen ist das erste Gymnasium, dass den Schülern entgegenkommt und eine Art Gleitzeit anbietet.

Veraltet und nicht mehr zeitgemäß? Wieso gibt es Schulen wie diese? Die erste Stunde wird praktisch im Halfschlaf oder gar lustlos verbracht. Grund genug also, sich dem Thema Schulbeginn endlich anzunehmen, denn während der Pubertät tickt die « innere Uhr » anders, sprich: Die Schüler gehen später schlafen. Nachweislich verschiebt sich die « innere Uhr » um bis zu 2 Stunden Richtung Morgen. Durch den Schlafmangel kommt es zu Müdigkeit und Unkonzentriertheit im Unterricht, was wiederum zu schlechteren Leistungen führen kann.

Gegner von Gleitzeit-Systemen behaupten, es hat nichts mit einer « inneren Uhr » eines pubertierenden Jugendlichen zu tun. Kinder und Jugendliche verbringen ihrer Ansicht nach zu wenig Zeit draußen und haben dadurch zu wenig Vitamin D, das durch die Sonneneinstrahlung produziert wird. (Vitamin D-Mangel kann zu Konzentrationsstörungen führen). Herr Bock, Direktor des Gymnasiums in Alsdorf nimmt kurz und knapp Stellung auf diese Aussage: « Dann sollen die Gegner damit beginnen dies auch umzusetzen. »

Wer weiß, vielleicht dürfen wir ja auch in ein paar Jahren länger ausschlafen.

Was haltet ihr von späterem Schulbeginn?

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